Fremde Welt ganz nah

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Informationen zur Publikation

Die Broschüre und dazugehörige Webseite "Fremde Welt ganz nah" behandelt die Darstellung von Entwicklungsländern in den Massenmedien.

Beschreibung des Inhalts

Die Massenmedien - eine Welt ohne sie ist heute kaum noch vorstellbar. Internet, Fernsehen, Radio, Zeitungen und Bücher sind die Quellen für Informationen überhaupt. Wir können uns darüber informieren, wann die nächste Party stattfindet oder auch wie viele Kinder in Afrika zur Schule gehen. Wie entstehen eigentlich Nachrichten? Welchen Weg gehen sie bis zum Empfänger? Und kommt dabei wirklich immer die Realität bei an oder vielleicht doch nur ein Teil davon?

Bei manchen Nachrichten scheint etwas zu fehlen oder es wurde ein anderes Bild vermittelt. Ursache ist, dass es so etwas wie objektive Berichterstattung nicht geben kann, da die Medienberichterstattung immer auf Vereinfachung basiert und die komplexen Hintergründe gekürzt werden müssen. Solche Verzerrungen fallen einem jedoch nur auf, wenn man etwas selbst erlebt hat oder jemand darüber eine andere Geschichte erzählt. Wie ist es aber, wenn es um Berichte aus anderen Teilen der Welt geht, zu denen man normalerweise keinen persönlichen Zugang hat? Wie leicht verlässt man sich doch auf die Darstellung der Massenmedien, ohne sie zu hinterfragen.

"Fremde Welt ganz nah" möchte dazu beitragen, dass man sich ein besseres, ein eigenes Bild der Welt machen kann. Dabei sollen auch diese Fragen über die Medienwelt beantwortet werden:

  • Welche Faktoren spielen eine Rolle, damit aus den täglich tausenden von Ereignissen eine Nachricht wird?
  • Welche Aufgaben haben die Journalisten vor Ort, welche die Redaktion zu Hause?
  • Was oder wer hat sonst noch Einfluss auf die Berichterstattung?

Um diese Fragen anschaulicher beantworten zu können, orientieren wir uns an einem Beispiel der Berichterstattung: die Entwicklungsländer (auch „Länder des Südens“ genannt). In diesen Ländern lebt der größte Teil der Weltbevölkerung. Trotzdem wissen wir recht wenig vom Leben dieser Menschen. Welches Bild vermitteln uns also die Massenmedien - gibt es aus diesen Ländern wirklich nicht mehr zu berichten als Armut und Kriege?

Zugriff und Bestellung

Die Broschüre gibt es leider nicht mehr als gedruckte Version.Bei genügend Nachfrage könnte eine zweite Auflage erscheinen. Anfragen an kontakt@mohio.org.

PDF Version Webseite

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