Zielgruppen in ländlichen Regionen
Veranstaltungen im ländlichen Raum erfolgreich bewerben
Konzepte des Globalen Lernens, die in urbanem Zusammenhang entwickelt und gedacht wurden, lassen sich oftmals nicht ohne weiteres auf den ländlichen Raum übertragen. Dazu kommt, dass in den Städten lebende und arbeitende Menschen häufig nur wenig über die konkrete Lebensrealität und sozialen Strukturen in ländlichen Räumen wissen. Eine häufige Motivation vieler Akteure Bildungsprojekte auf dem Land durchzuführen ist der Gedanke, damit „etwas Gutes zu tun“. Oftmals wird der ländliche Raum mit seinen Strukturen jedoch aus einer Defizit-Perspektive betrachtet, d.h. das was nicht vorhanden ist, anstatt was es an Strukturen gibt. Häufig entsteht dabei das Gefühl, nicht zu wissen, wie und wo man überhaupt anknüpfen kann. In einem erfahrungsbasiertem Austausch wurden anhand der folgenden Leitfragen mögliche Herangehensweisen diskutiert, wie Projekte erfolgreich beworben und durchgeführt werden können.
- Leitfragen:
- Was für Strukturen gibt es und wie können wir diese nutzen?
- Wie können wir unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen unsere Konzepte und Veranstaltungen auch im ländlichen Raum erfolgreich bewerben?